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Das Odradek-Projekt
Es sind hochästhetische Materialien mit reizvollen Oberflächentexturen, aus denen Helmut Brandt (Köln), Hyacinta Hovestadt (Erkrath) und Martin Langer (Merten) in zeitaufwendigen Ent-stehungsprozessen vielfach aufgeladene, poetische Kreationen entstehen lassen. In reduzierter, aus dem Repertoire der Natur geschöpfter Farbigkeit und aus wenigen Grundbaustoffen mit Präzision erschaffen, stimulieren die stillen, fast schon meditativen Werke mit ihrer Formensprache und haptischen Qualität unsere individuellen Erinnerungen und Assoziationen. Aus Wellpappe oder Ziegel (Hyacinta Hovestadt), Holz (Martin Langer), Farbe, Aufbau- und Erosionssubstanzen (Helmut Brandt) erzeugen die Künstler Gedankenräume, die "die Geschichten der Dinge zur Entfaltung bringen, ohne sie preiszugeben". Es sind keine Arbeiten, die sich auf den ersten Blick erschließen, ganz im Gegenteil. Der Betrachter wird herausgefordert und je länger er sich Zeit nimmt, desto reicher füllen sich die Gedankenräume an. Die haptisch-sinnlichen Kunstwerke scheinen immer vertrauter, als müsste man sie kennen und doch bleiben sie fremd. Die Projektgruppe verbindet die Ähnlichkeit der Spielregeln, Mechanismen und Organisationsprinzipien, also gewissermaßen die Grammatik und Syntax ihrer künstlerischen Prozesse miteinander. (Marta Cencillo Ramírez)
Eröffnung: So 13.11.206 um 12:00 Uhr, geöffnet: Do, Fr: 17-20 Uhr, Sa, So: 12 - 18 Uhr, Eintritt frei
Finissage: 4.12. um 12 Uhr mit Konzert (Anna Lindblom) um 16:00 Uhr
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